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Dr. Eva Sadek


Eva Sadek 1 Ein eigener Hund war lange ein großer Traum von mir. Als er sich unerwartet und plötzlich erfüllte, war ich auf das vor mir liegende Abenteuer nicht vorbereitet. Aber Dank meiner wunderbaren Hündin Sharik durfte ich so viel Neues lernen. Die "klassische" Hundeschule haben wir nach nur zwei Stunden verlassen, weil ich irgendwie gemerkt habe, dass ein "Hund, der einfach nur gut gehorcht" nicht meiner Vorstellung vom Zusammenleben mit meinem Hund entsprach. Dann kamen wir zu H. & H. Krisa, mit denen wir uns auf vielen gemeinsamen "Social Walks" weiterentwickeln durften.

Durch meine Arbeit als Kinderärztin, Kinderpsychiaterin und durch zahlreiche psychotherapeutische Ausbildungen habe ich mich viel mit dem Thema "Beziehungen" befasst. Zunächst die zwischen Menschen, aber durch Sharik wurde ich für die Beziehung "Mensch – Hund" sensibilisiert. Daher habe ich angefangen, mich auch mit den neueren Erkenntnissen zur Forschung bezüglich Hundeverhalten zu befassen, und Kurse und Ausbildung (IPACS) bei Sheila Harper und dem HUNDE–FORUM zu machen.

Denn im HUNDE–FORUM und bei Sheila Harper und Winny Boerman habe ich dann gefunden, was ich suchte: Einen Zugang zu Hunden, der diese als denkende und fühlende Individuen wahrnimmt.

Ich möchte nicht, dass mein Hund aus Furcht vor negativen Konsequenzen etwas tut oder nicht tut. Ich möchte, dass mein Hund die Fähigkeiten lernen kann, dass er sich selber zurechtfindet, dass er mich aber auch um Hilfe bittet, wenn er sie braucht, und dass ich diese Bitte als solche erkenne und auch weiß, wie ich helfen kann.

Ich möchte einen selbstbewussten Hund, der ohne großes Aufhebens auch Grenzen akzeptiert. Der Freude daran hat, ein Problem auch einmal selber zu lösen. Der weiß, wie er sich mit anderen Hunden und Menschen verhält. Vor allem möchte ich, dass ich meinen Hund verstehe und er mich.

Shariks und mein Weg dorthin war nicht immer leicht. Doch der Ansatz des HUNDE–FORUMs, auf das Gesamtwohl von Mensch und Hund zu schauen, das Verständnis für die Körpersprache und Kommunikationsmittel des Hundes zu fördern hat uns geholfen, dorthin zu kommen.

Mein Ziel in der Arbeit mit Hund und Mensch sind:

  • Die Beziehung zwischen Hund und Mensch aufzubauen, beiden Seiten Vertrauen und Sicherheit zu geben
  • Ein besseres Verständnis für die Signale des Hundes zu vermitteln
  • Strategien zu erarbeiten, wie man einem Hund in einer schwierigen Situation helfen kann
  • Zu Helfen herauszufinden, wie "genau dieser" Mensch mit "genau diesem" Hund ruhige "Qualitätszeit" miteinander verbringen kann
  • Zu Erarbeiten, wie eine angemessene geistige Stimulation für den jeweiligen Hund aussehen kann
  • Mitzuhelfen, die körperliche und geistige Gesundheit des Hundes wiederherzustellen oder zu erhalten

Ich danke Sharik für ihre Geduld und ihre Treue, und die Bereitschaft, den Weg Schritt für Schritt mit mir zu gehen. Dafür, dass Wasser "Igitt" ist, und sie trotzdem die Seerosen aus dem Biotop vor dem Ertrinken rettet. Dafür, dass ich die Freude miterleben darf, wenn sie eine Birne unter dem Birnbaum findet. Dafür, dass sie bei Regen das Haus nicht verlässt. Für Schmuseanfälle, die im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend sind. Dafür, dass sie mein Leben bereichert.

Jeden Tag.

Eva Sadek 2